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Die besten Küchenchefs Die Köche der Paradise Coast gehören zu den besten. Von Naples bis Marco Island und zu den Everglades haben Köche sich still und heimlich einen Namen gemacht. Ihr hiesiges Reich ist eine Küche, die von „Moor-Kochkunst“ bis zur gehobenen amerikanischen Küche reicht. Drei der besten Küchenchefs der Region luden uns in ihre Küchen ein.
Küchenchef:

City Seafood, Everglades City
| Richard Wahrenberger
Eigentümer von City Seafood, Everglades City
Berufliche Karriere: Hat seit 50 Jahren mit Steinkrebsen zu tun, zuerst in der Region um St. Petersburg und nun in Everglades City, wo er seit 22 Jahren angelt und für Gäste kocht.
Küche des Restaurants: Fischgerichte und Meeresfrüchte typisch für die Everglades
Spezialitäten des Hauses: „An oberster Stelle Steinkrebse [frisch vom eigenen Boot], außerdem Froschschenkel, Alligator, Zackenbarsch, Schnapper und Meeräsche.“
Philosophie der Küche: „Alles, was bei mir auf den Tisch kommt, stammt aus örtlichen Gewässern.“
Neue Lieblingszutat: Das Geheimnis seiner Senfsauce zum Dippen ist Koriander.
Was es in seiner Küche auf keinen Fall gibt: Schmutz und Abfall
Größter Einfluss seiner Kochkunst: Mutter Natur – auf Frische kommt es an. Fast alles, was er serviert, ist frisch gefangen.
Kochgeheimnis: „Unsere Steinkrebse sind die besten, weil wir sie im Dampfkochtopf garen anstatt im Wasser zu kochen.“
Küchenchef:
Sebastian Mazzotta
Küchenchef bei Naples Tomato, Naples
Berufliche Karriere: Er begann im Familienbetrieb in Connecticut, ging dann zum Art Institute (Berufsfachschule) in Fort Lauderdale, war Koch in Aqua Grill, Bayside, Chops City Grill in Naples und ist nun als Küchenchef selbstständig.
Küche des Restaurants: „Abendessen mit Wein“, natürliche, italienisch-amerikanische Küche mit Schwerpunkt Wein.
Spezialitäten des Hauses: Lassagne und auf Zedernholz gegrillter Buntbarsch
Philosophie der Küche: Schlichtheit ist Trumpf. Man muss das Fleisch und den Fisch immer noch schmecken können.
Neue Lieblingszutat: Wildgewachsene Pilze.
Was es in seiner Küche auf keinen Fall gibt: Minderwertige Produkte.
Was gibt’s Neues: Das Restaurant wurde um eine Bar erweitert, einschließlich eines Weinverkostungssystems von Enomatic.
Kochgeheimnis: Leidenschaft und Liebe: „Das ist das ganze Geheimnis.“
Küchenchef:
 Chef Guy Verdi of Verdi's American Bistro
| Guy Verdi
Küchenchef und Eigentümer von Verdi’s American Bistro auf der Insel Marco
Berufliche Karriere: Er wuchs auf im Gaststättengewerbe in Philadelphia, wo seine Grußmutter, Mutter und Cousins bzw. Cousinen alle im Besitz von Esslokalen waren. Vor achtzehn Jahren zog er mit seiner Frau Annalisa nach Florida, um sich einen Wunschtraum zu erfüllen. Vor zehn Jahren eröffneten sie Verdi’s.
Küche des Restaurants: American Bistro mit Einflüssen aus aller Welt – „Wir servieren Essen so wie wir es unseren Gästen zu Hause bieten.“
Spezialität des Hauses: In der Pfanne gebratener Wolfsbarsch aus Chile mit Cannelini-Bohnen, im Ofen getrockneten Tomaten und Artischockenherzen
Philosophie der Küche: „Alles so frisch wie möglich halten. Wir scheuen uns nicht davor, dass uns ein Gericht ausgeht. Wir kochen in kleinen Mengen und nicht für den nächsten Tag.“
Neue Lieblingszutat: Was gerade besonders frisch zu haben ist.
Was es in seiner Küche auf keinen Fall gibt: Konservierungsmittel
Größter Einfluss seiner Kochkunst: Seine Familie
Kochgeheimnis: „Es gibt kein Geheimnis: Richte dich nach deinem Herzen und deinem Bauch. Keine Angst vor Experimenten.“
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